Mit freundlicher Genehmigung der Städt. Kurverwaltung Sankt Andreasberg:
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Höhenwanderweg rund um Sankt Andreasberg
Halbtageswanderung (18 km, 4 bis 5 Stunden)

Route: Jordanshöhe - Sperrentaler Wiesen - Treibholz - Gerenner Weg - Bäckerhügel - Fritz-Schlamelcher-Weg - Galgenberg - Schwalbenherd - Schiefe Halbe - Hüttenweg - Köhlergrund - Matthias-Schmidt-Baude - Eschenberger Planweg - Jacober Halde - Grube Roter Bär - Beerbergweg - Am Gesehr - Jordanshöhe

Dem Wanderfreund und Besucher der Bergstadt Sankt Andreasberg wurde mit dem Höhenwanderweg ein ausgedehnter Rundweg geschaffen, der auf gut markierten Wegen rund um die Stadt und über die umliegenden Berge führt. Auf der 18 km langen Strecke halten sich Steigungen und Gefälle im mäßigen Rahmen, so dass der Weg auch vom ungeübten Wanderer gut zu bewältigen ist. Für den Höhenwanderweg gibt es verschiedene leichte Einstiegsmöglichkeiten, so z. B. an der Jordanshöhe, am Panorama-Hallenbad, am Matthias-Schmidt-Berg, am Schwalbenherd und am Bäckerhügel bzw. an der Krummen Straße.

Steigen Sie in den Höhenwanderweg auf der Jordanshöhe am gesteinskundlichen Lehrpfad ein, dem höchstgelegenen Punkt des Rundweges (730 m). Sie folgen zunächst dem Fahrweg in westlicher Richtung - vorbei am Bergbauernhof Neigenfindt bis zur sogenannten Jagdhütte auf der rechten Seite. Von hier genießt man eine herrliche Aussicht zu Stöberhai, Ravensberg, Rothenberg, Knollen und Acker. Im Vordergrund sieht man die Bergstadt Sankt Andreasberg mit dem Matthias-Schmidt-Berg und dem Glockenturm als Wahrzeichen liegen. Direkt vor Ihren Füßen breiten sich die Sperrentaler Wiesen aus, die sich zur Wiesenblütenzeit Mai/Juni in ein einziges Blumenmeer verwandeln.

Von nun an geht es bergab über die Sperrentaler Wiesen, bis man nach ca. 2 km in einen Hochwald kommt und wenig später das Wegekreuz Treibholz mit der Kurt-Reulecke-Hütte erreicht. Hier biegen Sie links ab in die Straße Treibholz und nach 150 m halten Sie sich wieder links, um durch den Hochwald hinunter in das Sperrental zu gelangen. Hier überqueren Sie auf einer kleinen Holzbrücke die Sperrlutter und folgen dem Gerenner Weg, von dem man einen wunderschönen Blick hinüber zum Galgenberg mit dem Fritz-Schlamelcher-Weg, zum Glockenberg und auf die Unterstadt hat. Nach ca. 900 m erreichen Sie den Bäckerhügel und überqueren die Untere Grundstraße. Auf der Mühlenstraße geht es nun ein kurzes Stück bergauf, bis Sie rechts in die Krumme Straße einbiegen, um von ihr aus dem FritzSchlamelcher-Weg zu folgen, der um den Galgenberg herumführt.

Dieser ca. 1,3 km lange, von Hand angelegte Fußweg mündet in die Straße Auf der Höhe auf dem Galgenberg. Auch vom Galgenberg bietet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundumblick: im Norden auf die Sperrentaler Wiesen, im Westen zum Sieberberg mit dem davorliegenden Ortsteil Silberhütte und im Süden zum Stöberhai und zum Glockenturm. Der Wanderweg führt sich nun die Straße Auf der Höhe entlang und mündet in den Schwalbenherd. Zwischen den Hausnummern 13 und 14 biegt er dann rechts ab und führt über die Brücke der ehemaligen Zahnradbahntrasse zum Fußweg Schiefe Halbe. Auf ihm kommt man nach etwa 900 m an ein Wegekreuz, an dem Sie rechts in den sogenannten Hüttenweg einbiegen. Dieser führt stetig bergab und endet auf dem tiefsten Punkt des Rundweges in 450 m Höhe auf der Straße Wäschegrund. Hier biegt man links ab und folgt der Landesstraße 520 ca. 300 m bis man rechts in den Forstweg Köhlergrund einbiegt.

Jetzt kommt der schwierigste Teil des Rundwanderweges. Es geht von hier ca. 3 km stetig bergauf bis zum Ausflugslokal "Matthias-Schmidt-Baude" in 663 m Höhe. Dieser Punkt bietet sich für eine Rast geradezu an, hat man von hier oben doch einen einmaligen Blick auf die Bergstadt. Der Wanderweg führt dann in östliche Richtung, unter den Seilen der Sesselbahnen entlang, weiter zum Eschenberger Planweg. Hier wenden Sie sich nach links und kommen bald zu einem Weg, der links hinunter zu den Talstationen der Lifte führt. Sie folgen diesem und biegen oberhalb des ersten Schleppliftes nach rechts in den Weg zum Beerberg ein. Wenig später erreichen Sie die Jacober Halde, auf der eine Schutzhütte, Sitzgruppen sowie Tische zur Rast einladen. Dieser Teil des Höhenwanderweges ist gleichzeitig der geologisch-bergbauhistorische Lehrpfad, der um den Beerberg herum zum Lehrbergwerk Grube Roter Bär führt. Hier gibt es für Ihren Höhenwanderweg eine weitere Einstiegs- bzw. Ausstiegsmöglichkeit durch das Kälbertal zur Oberstadt.

An der Grube Roter Bär vorbei geht es nun bergauf über die Wiesenflächen des Roten Bären. Danach kommt man dann wiederum zum Eschenberger Planweg, auch Beerbergweg genannt, und erreicht links die Braunlager Straße (weitere Ein- und Ausstiegsmöglichkeit). Sie überqueren die Braunlager Straße und kommen bald zum Trinkwasserhochbehälter an den Dreijungfern. Auf diesem Stück genießen Sie eine völlig neue Perspektive der Bergstadt mit den davorliegenden Bergwiesen. Auch von hier sind der Glockenturm, das Wahrzeichen von Sankt Andreasberg, sowie am Horizont die Aussichtstürme Großer Knollen und Hanskühnenburg zu sehen.

Sie haben nun beinahe 17 km zurückgelegt und folgen dem Wanderweg Richtung Westen durch ein kurzes Waldstück, halten sich rechts, bis Sie den Wiesenweg auf dem Gesehr erreichen. Rechter Hand liegt der Hausberg von Sankt Andreasberg, der Rehberg, und im Hintergrund sieht man den Wurmberg mit Sprungschanze. Der Fußweg mündet in die Straße Am Gesehr. Auf dieser Straße kommen Sie vorbei an den Landschulheimen zur Clausthaler Straße und zurück zum gesteinskundlichen Lehrpfad.

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