Mit freundlicher Genehmigung der Städt. Kurverwaltung Sankt Andreasberg:
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Zum geologisch-bergbauhistorischen Wanderweg
Spaziergang

Route: Kurhaus - Schützenstraße - Grube Roter Bär - geologisch-bergbauhistorischer Wanderweg - Kurhaus

Vom Kurhaus gehen Sie zunächst zur Schützenstraße, überqueren diese am Haus Nr.15 und wenden sich dann an der Arztpraxis nach links in Richtung Grube Roter Bär. Nach 100 m geht es links steil bergab und schon bald erreichen wir den Zechenplatz der Gruben Roter Bär und Wennsglückt. Beide Gruben kann man befahren - Auskunft hierzu erteilt die Städt. Kurverwaltung Sankt Andreasberg.

An der Grube Roter Bär beginnt der geologisch-bergbauhistorische Wanderweg. Dieser Weg zeigt auf 39 Tafeln, dass noch heute Halden, Stollenmundlöcher, Schächte, Pingen und ehemalige Aufschlaggräben als Zeugnisse des ehemaligen Sankt Andreasberger Bergbaus erhalten geblieben sind.

Der Bergbau hatte viele Jahrhunderte hindurch prägende Bedeutung für die Bergstadt Sankt Andreasberg. Der Historiker Henning Calvör (1765) und der ehemalige Bergschreiber und erste Beamte aus der freien Bergstadt Sankt Andreasberg Rudolph Honemann schreiben in dem Buch "Die Altertümer des Harzes" (1754), dass im Jahre 1520 Bergleute aus St. Joachimsthal im Erzgebirge auf Veranlassung der Grafen Heinrich und Hans Ernst, Herren zu Lohra und Klettenberg, in die Grafschaft Hohnstein kamen, um nach Erzen zu schürfen. Das Gelände am Beerberg ermutigte die Bergleute, da es für die Aufnahme von Stollen und Schächten wie geschaffen war. Hier entdeckten die Bergleute dann in einem Felsspalt das Zutagestreichen eines edlen Ganges, der reiche Silbererze zeigte. Daraufhin erließen die Hohnsteiner Grafen im Jahre 1521 die ersten Bergfreiheiten. Bergleute aus dem Erzgebirge kamen, um nach Silber und anderen Erzen zu schürfen. Sie wurden damit die Gründer der Bergstadt Sankt Andreasberg.

Auf dem Bürgersteig neben der Straße kommen Sie wieder zur Stadt und zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.

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