Mit freundlicher Genehmigung der Städt. Kurverwaltung Sankt Andreasberg:
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Zu den Dreibrodesteinen
Spaziergang

Route: Kurhaus - Clausthaler Straße - Kuhtrifft - gesteinskundlicher Lehrpfad - Dreibrodesteine - Dreibrode-Parkplatz - Kuppe - Kurhaus

Vom Kurhaus aus gehen Sie bis zur Clausthaler Straße, überqueren diese und wandern dann auf der Kuhtrift aufwärts, der Beschilderung 16 C 1, Sonnenberg folgend. Am Marienstift überqueren Sie die Straße und kommen auf dem Wanderweg zur Kuppe und zum gesteinskundlichen Lehrpfad. Am Lehrpfad vorbei gehen Sie nun abwärts, unterhalb und parallel zur Straße und biegen in die erste Forststraße ("Dreibrodetal- Straße") nach links ein. Nach etwa 300 m zweigt rechts der Fußweg zu den Dreibrodesteinen ab. Auf ihm erreichen Sie nach etwa 0,8 km die Steine, nachdem Sie zuvor einen kleinen Gebirgsbach überquert haben.

Die Dreibrodesteine sind ein beliebtes Ziel der Sankt Andreasberger Gäste. Gegenüber befindet sich eine Gedenkstätte für die in den Weltkriegen gefallenen Waldarbeiter und Beamten des Forstamtes Andreasberg. Über die Entstehung der Dreibrodesteine berichtet folgende Sage (Kurzfassung):

In alter Zeit, als der Oberharz noch nicht bewohnt war und nur Bergleute und Köhler durch die dichten Gebirgswälder zogen, wollte eine sehr geizige und auch als böse Zauberin von ihren Mitmenschen gefürchtete alte Frau ihrem Manne, einem Köhler, drei Brote bringen. In der Nähe der Arbeitsstelle ihres Mannes, fand sie in einem Tal einen vor Hunger erschöpft zusammengebrochenen Bergmann. Als dieser die alte Frau plötzlich vor sich stehen sah, hob er mit flehendem Blick seine Hände empor und bat um ein Stückchen Brot. Das aber lehnte die Alte unter grässlichen Verwünschungen ab: "Meine drei Brote sollen lieber zu Steinen werden". Das böse, hartherzige Weib kümmerte sich nicht um den armen Bergmann und ging schnell weiter. Die Brote in ihrer Kiepe wurden zu Stein, wuchsen ins Riesenhafte und drückten schließlich die Alte in den moosigen Waldboden. Heute ragen hier die Dreibrodesteine zum Himmel empor, der Nachwelt zur Warnung, niemals herzlos zu sein.

Als Rückweg wählen Sie den von den Dreibrodesteinen abwärts führenden Weg, der nach 100 m in eine breite Forststraße mündet. Auf ihr wenden Sie sich nach links und folgen wenig später der asphaltierten Straße bis zum Dreibrode-Parkplatz. Vor diesem gehen Sie nach rechts und kommen so wieder über die Kuppe zurück zu Ihrem Ausgangspunkt am Kurhaus.

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